Inhalt

Der ‹biografische Mythos› – skizzenhafte Annäherung an eine heilpädagogische Karmaerkenntnis
Jan Göschel
 
Lebensstufen – drei biografische Skizzen
Dieter Schulz
 
Biografiearbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung im Alter
Christian Lindmeier
 
Aus der Praxis der Biografiearbeit
Brigitta Fankhauser
 
Kraftvoll der Zukunft entgegen!
Zukunftskonferenzen für Menschen mit schweren Behinderungen
Hein Kistner
 

Rezensionen

Bernhard Schmalenbach: Kunst in der Ausbildung sozialer Berufe

 
Berichte
Informationen
Notizen und Termine


 


Editorial

Sein Leben
in wachsenden
Ringen
leben,

bedeutet – Rilke folgend – nichts weniger als eine Entdeckungsreise zu sich selbst, die den Menschen sich in seinem Verhältnis zur Welt, den anderen Menschen und zu sich selbst immer mehr und tiefer gewahr werden lässt. Biografiearbeitin der Heilpädagogik und Sozialtherapie hat eben dieses zum Ziel, nämlich dem begleiteten Menschen zu helfen, eine innere Erfahrung seiner Einmaligkeit und Entwicklungsfähigkeit zu gewinnen, in welcher er sich in seiner Gegenwärtigkeit und Zukunftsfähigkeit zunehmend erlebenkann. Diese Gedanken wollten wir zum Schwerpunkt des ersten Heftes im Neuen Jahr 2012 machen: Jan Goeschel schreibt über den ‹biografischen Mythos› im Sinne einer Annäherung an eine heilpädagogische Schicksalserkenntnis. Dieter Schulz trägt einige biografische Skizzen bei, Brigitta Fankhauser ein Interview mit einem sich höchst aktiv in der Gegenwart behauptenden Menschen. Christian Lindmeier schreibt über die biografische Begleitung von Menschen im Alter und Hein Kistner schliesst den Reigen der Beiträge mit dem Thema der ‹Zukunftskonferenzen›.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünschen wir namens der Redaktion ein gutes Neues Jahr 2012 mit spannenden Herausforderungen, aber auch der Ruhe und dem Frieden, daraus einen neuen Jahresring ohne grosse Blessuren und Risse werden zu lassen!

Rüdiger Grimm