Aus der Biografie lernen
Eine Einführung in den Biographical <Timeline Process>
von Beth I. Barol

 «... Die BTl ist ein Werkzeug. Es hat kein Leben für sich selbst. Der Erfolg hängt von der Bereitschaft der Teilnehmenden ab, die notwendige Forschung zu leisten, engagiert teilzunehmen und ihre Planungen auf der Grundlage dessen Vorzunehmen, was durch den Prozess ans Licht gekommen ist».

Der Heilpädagogische Kurs im Kontext aktueller Forschung
Der Zusammenhang zwischen «seelischem Wundsein» und Vulnerabilität
von Andreas Fischer

«... Vulnerabilität und «seelisches Wundsein» meinen nicht genau das Gleiche, ihre Verknüpfung ist aber ausserordentlich fruchtbar».

Portraits
Impressionen aus der
Kunstwerkstatt Im Grüt

Das eigene Leben studieren – vom Leben lernen
Biografiearbeit mit Menschen mit schwerer Behinderung im Umfeld von Sterben, Tod und Trauer
von Hein Kistner

«... Gerade für Menschen mit schwerer Behinderung ist es wichtig, ‹grosse› Lebens- und Zukunftsfragen zu stellen und zu bearbeiten».

Zur Inklusion in historischer
Perspektive
Inklusion – ein Menschenrecht von Beginn an

«... Erst die respektvolle Betrachtung der Differenz zwischen den Menschen, also die Anerkennung der unverwechselbaren Individualität, ermöglicht mehr Gemeinsamkeit».

Gratulationen
an Ursel Pietzner und Maximilian Buchka

Berichte über die Internationale Ausbildungstagung in Kassel, in der ein wichtiger Arbeitszyklus abgeschlossen wurde, und über die Entwicklungen in der Europäischen Kooperation für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie
(ECCE).

Rezensionen zu neuen Büchern von
Nicola Maier- Michalitsch, Hans Dackweiler und Iris Johannson

 

 
Von Verletzungen oder gar Brüchen im Lebensweg

bleibt kaum jemand verschont. Dieses Heft thematisiert die Verletzlichkeit des Menschen, besonders von Menschen mit Unterstützungsbedarf in mehrfacher Weise: in dem Beitrag von Beth Barol, in dem sie ihr «Biographical Timeline»-
Verfahren vorstellt, mit dem vor allem bei Menschen mit schweren Behinderungen neue Wege des Verstehens und der Begleitung entwickelt werden können. Hein Kistner stellt weiteres Material zur Biographiearbeit in der Sozialtherapie zur Verfügung. Andreas Fischer stellt einen interessanten Zusammenhang mit den Phänomenen, die Steiner im «Heilpädagogischen Kurs» als seelische Verwundbarkeit beschreibt, zum Thema «Vulnerabilität» her. Auch die Inklusion ist ein Weg, der Brüche im Lebenslauf heilen helfen will. Ferdinand Klein
stellt sie in ihren historischen Kontext.

Werfen Sie bitte einen Blick auf die Tagungsseiten der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie www.khsdornach.org und informieren Sie sich über die Tagung im Oktober zum «Heilpädagogischen Kurs» Rudolf Steiners. Sie stellt den Beginn einer Tagungsreihe dar, in der in den nächsten Jahren Vortrag für Vortrag bearbeitet werden soll.

Einen schönen Sommer!