Seelenpflege Heft 1, 2015

Eurythmie-Märchen-Aufführung in der
Oberstufe – Ein Arbeitsprozess

Petra Mattion-Sokolov

«Trittsteine»
EMDR-Behandlung von Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen/Entwicklungsstörungen und herausforderndem Verhalten
Beth I. Barol und Andrew Seubert

Gefühlskultur
Internationale Tagung für Heilpädagogik und Sozialtherapie
vom 6. bis 10. Oktober 2014
Michael Gehrke

Rüdiger Grimm, der Initiator und Moderator der Tagung, warf zu Beginn die Frage auf, was eine autonome Gefühlskultur ausmacht und stellt für die therapeutische Arbeit die Gestaltungsprozesse Achtsamkeit,
Mitgefühl und Geistesgegenwart in den Mittelpunkt, die wiederum mit der Fähigkeit des Staunens, der Empathie und der Gewissenskraft zusammenwirken.

Goetheanum
Bilder aus der Malerverksted
Arnkjell Ruud & Hannes Weigert

Inklusions-Debatte
Ungerechtfertigter Exklusions-Vorwurf
Otto Speck

Inzwischen wirft die Praxis immer grössere Finanzierungsprobleme auf. Es wird verblüfft gefragt: Hat denn niemand die zu erwartenden Kosten berechnet?

«Es wird etwas Neues gebraucht»
Sebastian Jüngel im Gespräch mit Brigitte van Roij

«Es gibt mehr Herausforderungen als gute Nachrichten. Das ist schmerzhaft.» Die Lösung? «Die Probleme sind Ausdruck dafür, dass etwas nicht stimmt. Es wird etwas Neues gebraucht.» Und dafür setzt sie auf die «Basis unserer Arbeit, die Anthroposophie».

Gehirnschaden
Auf der Suche nach dem Ort der Krankheit
Manfred Schulze

Das System ist krank, die Kinder schlucken die bittere Medizin. Wir brauchen eine ökologische Bildungsrevolution, die die leibliche und geistige Gesundheit der Kinder und nicht deren späteres Gehalt im Fokus hat.

Gratulation
Berichte
Gedenken
Rezensionen
Impressum

 

 

 

 

 

 

Das Neue Jahr, zu dem wir Ihnen alles Gute wünschen,

beginnen wir in diesem Heft mit einem Werkstattbeitrag eines Eurythmie-Projekts, über das Petra Mattion-Sokolov lebendig und ausführlich berichtet. Von Beth Barol und Andrew Seubert stammt ein Beitrag über die Anwendung der EMDRBehandlung bei traumatisierten Menschen mit einer kognitiven
Beeinträchtigung, ein auf den ersten Blick für unsere Zeitschrift vielleicht ungewöhnlicher Beitrag. Unter dem Titel «Gehirnschaden» setzt sich Manfred Schulze kritisch mit der Gegenwartssituation von Kindern auseinander, durch die der heutige gesellschaftliche Anpassungsdruck zutiefst in Frage gestellt wird. Einen kritischen Beitrag zur Inklusion verdanken wir Otto Speck, den der Autor ursprünglich in der Süddeutschen Zeitung publiziert hat.

An die erfolgreich verlaufene Internationale Tagung für Heilpädagogik und Sozialtherapie vom letzten Herbst erinnern der Bericht von Michael Gehrke und die Bilder von Arnkjell Ruud, über die Hannes Weigert so interessant erzählt hatte.

Wir wünschen Ihnen eine gewinnbringende Lektüre!