Seelenpflege Heft 3, 2018

Behinderung, Menschsein und Gemeinschaft
Elisabeth Sanders

... wie unser selbstloses Ineinanderleben, wenn wir Gemeinschaften bilden, so ist dieses Aufheben ein spirituelles Ereignis, das die Entfaltung unseres Menschseins sowie den Einzug geistiger Wesenheiten in unsere Gemeinschaften ermöglicht.

«Haltung ist eine kleine Sache, die einen grossen Unterschied macht»
Ansätze zum Verstehen und Umgang mit herausforderndem Verhalten
Andreas Fischer

Einer Person Vertrauen schenken hat mit einer öffnenden Geste zu tun, es macht verletzlich, deshalb ist es für die Kinder und Jugendlichen mit herausforderndem Verhalten auch an Voraussetzungen gebunden.

Inklusion an Waldorfschulen
Bernhard Schmalenbach im Gespräch
mit Sabine Bulk

Erst auf der Grundlage von Gemeinschaft können wir individualisieren. Und Gemeinschaft ist nichts, was Schüler «von selbst» herstellen und ist auch nichts, was die LehrerInnen mit den Schülern machen, sondern sie ist eine Art soziales Geheimnis.

Bewegliches Denken durch Mathematik
Zweiter Teil
Sybille Raupach

Geht man davon aus, dass alles Rechnen ein verinnerlichter Bewegungsvorgang ist, so ist es nur sinnvoll, bei allen Rechenaufgaben mit Bewegungen und mit haptisch erfahrbarem Material umzugehen.

Impressum










Liebe Leserinnen und Leser

Den Einstieg in dieses Heft bildet ein Beitrag von Libby Sanders aus der Camphill Bewegung in den USA, die vor dem Hintergrund ihrer Alltagserfahrung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens eine hermeneutische Betrachtung von Individuum, Beziehung und Gemeinschaft entwickelt, in der sich theologische und anthroposophische Perspektiven begegnen.
Auch im Beziehungsthema verankert ist Andreas Fischers Auseinandersetzung mit herausforderndem Verhalten. Fischer öffnet den pädagogischen Blick auf dieses Phänomen aus verschiedenen Perspektiven und erschliesst dadurch die Mehrdimensionalität dieser hochrelevanten Thematik und der notwendigen Zugangsweisen.
Einen differenzierten Blick auf die Frage der schulischen Inklusion im grösseren Zusammenhang der gesellschaftlichen Inklusion und im Spannungsfeld zwischen Ideal und Praxis gibt Sabine Bulk in dem von Bernhard Schmalenbach geführten Interview.
Zuletzt erscheint noch der zweite Teil des Beitrags von Sibylle Raupach über das Rechnen, in dem sie methodische und didaktische Prinzipien eines Rechenunterrichtes entwickelt, der auf Bewegung und Erfahrung aufbauend die Zahlenwelt auch Schülern erschliesst, denen dieser Zugang schwerfällt.
Zusätzlich finden Sie in diesem Heft den Jahresbericht 2017 der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie.

Ich wünsche Ihnen namens der Redaktion eine anregende Lektüre!

Jan Göschel