Aktuelle Inhalte

Die Heilpädagogik als Bauhütte einer organischen
Sozialgestaltung:

Der Beitrag von Jan Göschel entstammt der Festschrift, die zu Ehren von Rüdiger Grimm, dem ehemaligen Leiter der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie, Ende letzten Jahres in der Reihe ‹Anthropos› erschien. Er  versucht hier Aspekte des Gemeinschaftsbildungs-impulses zu greifen, den Karl König in der Camphill-Bewegung zu verwirklichen suchte.(Heft 4/2017)

Seewalde zum Beispiel

Norbert Schwarte zeigt (im Sinne von Forschung als Kommunikation) am Beispiel der Geschichte von Lauenstein und Seewalde auf, wie sich eine zunächst heilpädagogische, dann sozialtherapeutische Einrichtung durch mehrere Metamorphosen zu einer inklusiven Dorfgemeinschaft entwickelte, die in vielfältiger Weise als Sozial- und Kulturimpuls in ihr lokales Umfeld eingegliedert ist.
(Heft 3/2017).

Achtsamkeit und Aufmerksamkeit im eigenen Tun

Aus der diesjährigen Sonnenhoftagung des Schweizer Verbandes für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie (vahs) entsteht der Beitrag von Constanza Kaliks, in dem sie Achtsamkeit als Voraussetzung für ethisches und verantwortliches Handeln für den anderen Menschen im gesellschaftlichen Raum untersucht.
(Heft 2/2017).

Selbstentwicklung und heilpädagogischer Alltag

Rüdiger Grimm beschreibt spirituelle Orientierung im Sinne eines Weges, sich professionell Menschen in besonderen Lebenslagen zu widmen und zugleich einen Übungsweg der eigenen Entwicklung zu verwirklichen.
(Heft 1/2017).

Sandspieltherapie und Therapeutisches Spielen mit seelenpflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen

Der Sandkasten bietet den begrenzenden, Halt gebenden Rahmen, in dem symbolischer Ausdruck innerer Situationen entstehen kann. Viola Scheller beschreibt ihre Gedanken und Erfahrungen zur Sandspiel-Therapie.
(Heft 2/2016).

Biografische Verläufe obdachlos gewordener Menschen

Dass die «Heilpädagogische Haltung» auch in der Begegnung mit obdachlosen Menschen eine wirksame Grundlage darstellt, zeigt der Aufsatz von Marie Hessel in eindrucksvoller Weise.
(Heft 1/2016).

Zum Verständnis und den Therapiemöglichkeiten kindlicher Epilepsien

Mit dem Verständnis und den Therapiemöglichkeiten kindlicher Epilepsien setzt sich René Madeleyn auseinander, der seit Jahrzehnten an diesem Krankheitsbild forscht und zu den namhaftesten Vertretern der anthroposophischen Medizin gehört
(Heft 4/2015).

Forschung und die Camphill-Bewegung

Maria Lyons unternimmt in ihrer wissenschaftlichen Analyse über die Camphill-Bewegung im englischsprachigen Raum den Versuch, ein Gespräch sowohl über das «Warum» wie auch das «Wie» der Forschung anzuregen. Darüber hinaus hegt sie die Hoffnung, dass ihre Ergebnisse zum Handeln anregen. Um wirkungsvolle Strategien zu entwickeln, bedarf es der Vernetzung und Zusammenarbeit der einzelnen Gemeinschaften (Heft 3/2015).

Kinder psychisch kranker Eltern

Karel Zimmermann berichtet im Heft 2/2015 über Erfahrungen aus der heilpädagogischen Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie. «Kinder psychisch kranker Eltern verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit. Sie stecken in einer besonderen Lebenslage und haben schon viel erleben müssen, was für ihr Alter nicht angemessen ist und ihre seelische Entwicklung beeinträchtigt.»

 

Gehirnschaden

Das System ist krank, die Kinder schlucken die bittere Medizin. Manfred Schulze setzt sich für eine ökologische Bildungsrevolution ein, die die leibliche und geistige Gesundheit der Kinder und nicht deren späteres Gehalt im Fokus hat (Heft 1/2015).

 
 
 
 
 

«Der Mensch ist schön!»

Wir sind in Geschichten verstrickt ...,schreibt Johannes Gruntz-Stoll in seinem Beitrag über Geschichten mit Behinderung, Heft 4/2014. Geschichten sind Teil unseres Lebens, sie haben ihre eigene Wirklichkeit und Faszination. Gruntz-Stoll hat Geschichten, die von Menschen mit Behinderungen erzählen, nicht nur gesammelt, sondern intensiv mit ihnen gearbeitet und sie als wesentliches Element in seine Lehrveranstaltungen einbezogen.
 

Das biografische Wesen des Menschen im Raum der Zeit

Die Boigraphie als leitender Begriff in der Heilpädagogik und Sozialtherapie steht im Heft 3/2014 im Zentrum, vor allem im Beitrag von Jörg Ewertowski, der sich mit der Methode der individuellen Lebensgeschichte auseinandersetzt. «Solange ein Mensch lebt, wird die Geschichte seines Lebens geschrieben. Sein Handeln, ja selbst sein blosses Dasein hinterlässt dabei nicht nur eine Spur im Sand der Zeit ... »
  
  

Eine Bereicherung der geistig und sozial verarmenden Zivilisation durch ihre behinderten Mitbürger

Anselm König hat die Bereicherung, die der Gesellschaft durch ihre behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürger zukommt am Beispiel von Integrationsbetrieben in Süddeutschland untersucht, Heft 2/2014. «Wenn wir die ‹besonderen› sozialen Talente vieler Menschen mit Assistenzbedarf ansehen, dann dürfen wir getrost Ideen für neue Berufsfelder sammeln ...»
 

Abseits oder Voraus?

Der Beitrag der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie zur Entwicklung der Hilfen für Menschen mit Behinderungen von Norbert Schwarte, Heft 1/2014. «... Sich spezifisch einzubringen, kann nur heissen: immer wieder zurück zu den Quellen einer spirituellen Anthropologie zu gehen, um den sozialen Wärmestrom, der von dort kommt, zu bewahren, um die prima vista kleinen, in Wahrheit aber höchst werthaltigen und bedeutsamen Unterschiede, von denen ich eingangs gesprochen habe, zu ermöglichen.»


Über das Begleiten älter werdender Menschen mit Behinderungen

Bernhard Schmalenbach im Gespräch mit Konrad Lampart, Heft 4/2013. «... Man tendiert dazu, das Alter als einen Rückschritt zu deuten, zumal in unserer Gesellschaft die Jugendlichkeit auch von älteren Menschen betont wird. Dabei geht es doch darum, diese Entwicklung nicht als einen Niedergang, sondern als eine persönliche Entwicklung zu sehen, die ihren Wert in der Situation, so wie sie ist, hat».


Aus der Biographie lernen

Beth Barol stellt im Heft 3/2013 ihr «Biographical Timeline»-Verfahren vor, mit dem vor allem bei Menschen mit schweren Behinderungen neue Wege des Verstehens und der Begleitung entwickelt werden können. Beth I. Barol, PhD, ist klinische Direktorin des Office of Mental Retardation Statewide Training and Technical Assistance Initiative. Glenside, Pennsylvania.
 
 
 
 

«Der Weg des Wissens durch die Nacht»

ist der Titel eines Beitrags von Bernd Kalwitz aus Heft 2/2013. Dr. Bernd Kalwitz ist von Beruf Arzt und stellvertretender Leiter des Seminar Nord. Der Aufsatz entstand im Zusammenhang mit der Internationalen Tagung der Ausbildner im Bereich Heilpädagogik und Sozialtherapie, die sich jährlich in Kassel treffen.
  

Aktuelle Ansätze in der Erwachsenenbildung

für Menschen mit Behinderung stehen im Mittelpunkt der Ausführungen von Maximilian Buchka, einem der Beiträge von Heft 1/2013. Dr. Max Buchka, Professor für Heil- und Kindheitspädagogik an der Alanus Hochschule Alfter, beschäftigt sich seit Jahren mit der Theorie und Praxis der Sozialtherapie und den zu ihr gehörenden Fächern.

Kaspar Hauser

Kaspar Hauser – Wahrnehmung des fremden Menschen   Bernhard Schmalenbachs Beitrag anlässlich des Kaspar Hauser-Jahres in Heft 4/2012 gehört zu den markanten Beiträgen, die in diesem Jahr diese ungewöhnliche und rätselvolle Gestalt würdigten. Prof. Dr. Bernhard Schmalenbach leitet das Institut für Heilpädagogik und Sozialtherapie an der Alanus Hochschule in Alfter.